Zammataro Cup 2016 Gartow

  • von Luis Saddeler
  • 17. Mai 2016 um 10:00
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Der Zammatarocup 2016 war für meinen Koppelpartner Marc Zammataro und mich ein einmaliges Erlebnis. Mit der Platzziffer Eins an beiden Tagen gelang es uns das gesamte Angeln zu gewinnen. Wir fingen am gesamten Wochenende 62Kg und erreichten hiermit das zweit höchste Gewicht. Es angelten 40 Tandems auf 4 Sektoren verteilt. Wer wollte konnte sich bei dem gemeinsamen Essen vor und nach dem Angeln stärken. Glücklicherweise spielte die Sonne an beiden Tagen mit, lediglich der Wind stellte eine Herausforderung dar.

1. Tag

Am 1. Tag zeigte sich der Gartowersee in den Sektoren B/C und D von seiner besten Seite. Nur in Sektor A war es für die Angler schwierig einige Brassen zu überlisten. Wir saßen im Sektor B auf dem Platz 23. Da einige Angler am Vortag zum Trainieren in diesen Bereich gesessen haben, stellten wir uns auf einige Fische ein. Als Grundfutter verwendeten wir 50% Brassen und 50% Feeder der Firma Zammataro und als Zusatz 100gr gequetschten Hanf. Ich angelte auf einer Entfernung von 60m und Marc auf 48m, die kürzere Bahn erwies sich später als die fängigere. Zu Beginn fütterten wir jeder 5 Körbe mit Castern und Dendros. Anfangs reichten 40gr um auf die benötigte Entfernung zu kommen, nach zwei Stunden war es jedoch erforderlich auf 50gr zu wechseln um gezielte Würfe trotz des Windes zu landen. Mein erster beköderter Wurf brachte nach knapp 6 min den ersten Brassen. Bei Marc dauerte es etwas länger bis er den ersten Biss bekam. Der fängigste Köder auf der weiten Bahn war ein aufgezogener Misstwurm gestoppt mit einen oder zwei Castern. Auf der kurzen Bahn erwiesen sich zwei kleine Misstwürmer mit einer Made als der beste Köder. Trotz gleichbleibender Fütterung ließen die Bisse zur Halbzeit des Angelns auf der weiten Entfernung nach. Nachdem ich 3 Körbe mit Würmern gefüttert habe legte ich meine zweite Rute auf die kurze Bahn von Marc und ließ die lange Bahn ruhen. Es gelang mir dort einige Brassen zu fangen, ehe ich wieder auf die lange Bahn wechselte, um Marc dort wieder in Ruhe seine Fische fangen zu lassen. Draußen fing ich nun wieder vereinzelt einige Brassen. So sind wir am Ende des Tages zu einen Gewicht von 54 kg gekommen.

2. Tag

Am zweiten Tag saßen wir auf dem Platz A 2, die Ergebnisse des Vortags waren weniger vielversprechend, es wurden dort knapp 450gr gefangen. Wir angelten dieselben Entfernungen wie am Tag zuvor und dasselbe Futter. Aufgrund der geringen zu erwartenden Gewichte machte ich zusätzlich eine Rute auf der Entfernung von 20m fertig und ein Kilo Super Voorn von Zammataro. Nach Beginn des Angelns versuchte ich vergebens kleine Fische zu fangen, ich konnte nur wenige kleine Güstern und Rotaugen fangen. Marc fing nach eineinhalb Stunden den ersten Brassen von knapp 1500gr. Wir lieferten uns einen spannenden Kampf mit der Koppel rechts von uns, bis beide drei Brassen hatten. Eineinhalb Stunden vor Schluss hab ich den ersten und letzten Brassen auf der langen Bahn gefangen, hiermit hatten wir einen Brassen Vorsprung. Nun haben wir nur gehofft das die Koppel Saddeler und Küsters nicht mehr Gewicht mit Kleinfisch haben, da nur vereinzelt ein Paar Brassen gefangen wurden. Wir gewannen den Sektor mit 7050gr, das waren 600gr mehr als die folge Koppel Küsters und Saddeler. Sie machten an beiden Tagen eine zwei im Sektor und belegten den gesamt 5. Platz.

Marc Zammataro (15 Jahre) links und Luis Saddeler (18 Jahre)

Wir haben mit einem 14/15 Haken der Serie 2 von Tubertini geangelt und das mit einer Vorfachlänge von 60cm auf der weiten Entfernung und 75cm auf der kurzen Bahn. Die Stärke betrug 0.16mm. Als Montage hatten wir beide eine einfache Schlaufenmontage, mit einem 40gr oder 50gr Speedkorb. Als Schnur haben wir die Z-Cast Blue von Zammataro in der Stärke 0.12 gefischt und als Schlagschnur eine 30er Monofile. Für mich war es sehr schön an dem Wochenende meine Zeit am Wasser zu verbringen, es sollten sich mehr Jugendliche dazu aufraffen an solch schönen Veranstaltungen teilzunehmen. Denn eine Bestandskontrolle dieser Art ist ein guter Ausgleich zu den stressigen Tagen in der Schule, an der Universität und auf der Arbeit. Mich freut es immer wieder die Fische in ihr Heimatsgewässer unversehrt zurück zu setzen. Ich denke hierbei immer an meine Zukunft und frage mich, wie wird der Fischbestand in 20 Jahren in deutschen Gewässern aussehen.

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