Benefizwinterfischen im Januar 2019

  • von Rüdiger Hansen
  • 05. Februar 2019 um 12:00
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Unsere Glücksserie hielt an. Wie im November und Dezember auch konnten wir am 13. Januar 2019 wieder fischen. In den vergangenen Jahren fiel wegen kurzen Frostperioden doch so manches Angeln aus. Die Wettervorhersage versprach Dauerregen und viel Wind.

Wir hatten nur etwas Sprühregen und gelegentlich ein paar heftige Böen, aber insgesamt waren die Bedingungen gut zu angeln und auch noch ganz gut auszuhalten. Es ist schließlich Januar!

Die Rahmenbedingungen an den Friedrichstädter Grachten waren also gut. Wie verhielt es sich mit dem Fisch? Jörg Ovens war nicht so optimistisch, er erwartete 3,5 kg im Schnitt, ich erwartete 4 kg plus. Also wurde wieder um die obligatorische Dose Fisch gewettet.

Der A-Sektor am Großen Garten hatte in den ersten Halbzeit nicht viel zu bieten. Ein paar kleine Rotaugen und eine Reihe von Barschen die nicht in der Wertung waren. Sollte Jörg recht behalten? Nein, den plötzlich begannen dort die Fische zu beißen. Kevin Labann fing mit rund 7,7 kg das Höchstgewicht, gefolgt von Thorsten Siessenbüttel mit 5,8 kg. Der Durchschnitt lag im Abschnitt bei genau 5kg in den 3 ½ Stunden Angelzeit.

Im B-Abschnitt zwischen den Brücken kommen meist die besten Gewichte zustande. So auch diesmal. Michael Peter schoß  Platz 19 den Vogel ab mit 20,6 kg. Irgendwie hatte er es geschafft die im Schnitt größeren Fische zu fangen. Neben ihm folgte Christian Laß mit 14,4 kg. Der Schnitt lag im Sektor bei unglaublichen 10kg!

Im 3. Bereich wurde es wieder etwas weniger. Mit 14,2 kg lag Rüdiger Hansen knapp vor Hans-Werner Krieger mit 13,9 kg. Aber auch die weiteren Fänge waren top. Der Schnitt lag bei 8,8 kg. Ebenfalls mehr als gut.

Insgesamt lag der Schnitt bei 8019g.

Wie wird in Friedrichstadt geangelt. Viel mit der Whip (4-6m) oder auch verkürzt und mit Posengewichten von 1-3g. Das Wasser steht meist, daher gilt es die Posen fein austarieren. Es sind zwar viele Fische da, aber die beißen meist vorsichtig. Dann ist es wichtig die richtige Futter- und Ködermenge zu finden zu finden. Dies macht zusammen mit dem richtigen Rhythmus dann an der Waage den Unterschied aus. Ich persönlich bevorzuge das Angeln mit der verkürzten Schnur (2 Teile aufgesteckt), so bin ich präziser und kann besser mit dem Köder arbeiten. Außerdem empfehle ich das Füttern ausschließlich mit dem Pole-Cup. Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden.

Im Anschluss saßen wir wieder im Friedrichstädter Anglerheim zusammen um den Tag ausklingen zu lassen. Vielen Dank wieder an den Friedrichstädter Angelverein die Gewässer und Vereinsheim zur Verfügung stellten, aber auch an die Teilnehmer/-innen die immer mit dabei sind. Der Überschuss kommt wie immer auf das Sammelkonto und wird an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden

Im März geht es dann in die nächste Runde, eventuell auch wieder mit einer Scheckübergabe. Bisher sind schon wieder über 1000,- Euro zusammengekommen um im März kommt dann noch Einiges dazu.

Ergebnisliste

Eine erfolgreiche Saison 2019 wünscht Euch

Rüdiger Hansen

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