Anglertage der Angler-Union-Bremen

  • von Roland Wittwer
  • 22. April 2010 um 14:13
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Wie in jedem Jahr war auch in diesem Jahr das gemeinsame Fischen der Vereine der Angler-Union-Bremen im April geplant. Die Diskussionen und Zweifel über den frühen Zeitpunkt im Jahresverlauf sollten, bedingt durch den langen Winter und die damit verbundenen katastrophalen Fänge, weiteren Nährboden finden, doch dazu später mehr. Teilgenommen haben mal wieder 3 Vereine: Der AC Weser (Rive Bremen), die Hansestipper (Mosella Bremen) und der AC Bremen (Colmic Grebenstein Bremen).

Schon bei den Testdurchgängen wurde festgestellt, dass nur kleine oder kleinste Fische zu fangen waren. So wurden zum Beispiel Gründlinge von 3cm Länge gefangen. Die Stückzahlen waren zum Teil noch OK, um die 30 Fische konnten auf den Endplätzen gefangen werden, wobei es auf den Mittelplätzen natürlich um einiges weniger wurde.

Rotaugen
Schon ein guter Fang, kleine Rotaugen und Gründlinge

Erste Maßnahme war also eine Waage die auf das Gramm genau wog. Zweite Maßnahme war es, die Durchgänge auf zwei Strecken zu verteilen. So mußte nach dem 1 Durchgang komplett umgezogen werden.

Thorsten Lapsin
Thorsten Lapsin, fischen bei Laborbedingungen, nur der Fisch spielte nicht mit

Der erste Durchgang startet am Samstag um 8.30 Uhr. In der ersten Stunde konnte hier und da mal ein Fischchen gefangen werden, aber in der zweiten und dritten Stunde wurde so gut wie nichts mehr gefangen. Als Beispiel der Sektorensieg von Lothar Ernst mit 51 Gramm und das Rotauge von David Krause mit 230 Gramm als absoluter Bonusfisch. Gewonnen wurde der erste Durchgang vom AC-Bremen mit 7 Punkten, vor den Hanestippern mit 10 Punkten und dem AC-Weser mit 13 Punkten.

David Krause
David Krause, fing den größten Fisch.

Nach dem Umzug zum zweiten Durchgang hofften alle auf bessere Fänge, zumal die Sonne auch durchkam und es durchaus auch angenehm am Wasser war. Doch das Gegenteil sollte der Fall sein, die meisten Angler mußten lange auf einen Biß warten. Am Ende des ersten Tages hatte der AC-Bremen 15 Punkte, der AC-Weser 21 Punkte
und die Hansestipper 24 Punkte.

Patrick Hille
Patrick Hille, wurde Landesmeister und darf seine Fähigkeiten auch beim
Sichtungsfischen des Champion-Teams beweisen

Über den dritten Durchgang am Sonntag ist auch nicht viel besseres zu berichten. Die Fänge blieben ein Witz und die Plazierungen wurden im Grammbereich vergeben. Der AC-Bremen ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und gewann mit 23 Punkten vor dem AC-Weser mit 32 Punkten und den Hansestippern mit 35 Punkten.

Oliver Nitze
Oliver Nitze, der alte Landesmeister und jetziger Vize

Gefischt wurde mit feinstem Gerät:
24 / 26 Haken, 06 Vorfach, 09 Hauptschnur, Schwimmer 0.75-2.00 Gramm. Futter spielte bei den eingebrachten geringen Mengen kaum eine Rolle, es mußte nur fein und wenig sättigend sein. (Der Autor fischte zum Beispiel eine Mischung aus Terre de Somme und Kanal Schwarz von Champion Feed). Eingebracht wurde das Futter ausschließlich mit dem Polecup.

Pole cup
Gefüttert wurde ausschließlich mit dem Polecup

Hier die Einzelplazierungen und einige beeindruckende Zahlen:
1.
Patrick Hille 
 4 Punkte
2. Oliver Nitze  
 4 Punkte
3.
Lothar Ernst
 4 Punkte
4.
Mathias Lott  
 5 Punkte
5.
Ingo Frerrichs  
 5 Punkte
6.
Heiko Wellbrock 
 5 Punkte
7.
Roland Wittwer  
 6 Punkte
8.
David Krause    
 6 Punkte

Gesamtgewicht: 3727 Gramm
Schnitt pro Angler und Durchgang: 83 Gramm
Größter Fisch ein Rotauge von 234 Gramm
Kleinster Fisch ein Gründling von 3 Gramm
Höchstgewicht gefangen in einem Durchgang 392 Gramm

Wir wollen hoffen, dass die Strecke in Sulingen zum DAV Anglertreff ein wenig mehr Fisch bringt.

Essen
Ein echtes Highlight, der AC-Bremen ließ sich das Mittagessen direkt zum Wasser liefern

An den Gesichtern kann man die widrigen Bedingungen ablesen, trotzdem beeindruckend durchgesetzt, der AC-Bremen.

Gruppenfoto
v. l. Heiko Wellbrock, Lothar Ernst, Roland Wittwer, Oliver Nitze, Parick Hille, Betreuer Stefan Schöps

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