14. Stippermesse 2015 in Bremen

  • von Markus Howanietz
  • 23. März 2015 um 14:56
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Als sich das Rolltor zur Halle langsam öffnet, ist die Spannung groß. Die bereits 14. Auflage der Stippermesse Bremen ist eröffnet, und die ersten Besucher strömen durch die Gänge. Die Händler nehmen langsam ihren Betrieb auf, während sich nach und nach die Frage stellt, wie gut die Messe wohl besucht sein wird. Am Ende des Tages stellt sich heraus, dass sich Friedfischangler auch nicht durch äußere Faktoren, wie den großen Polizeieinsatz in Bremen, stoppen lassen. Ganze 3200 Besucher fanden erneut den Weg zum Gipfeltreffen der Weißfischfreunde. Viele haben diesmal allerdings die Messezeiten voll genutzt und reisten nicht direkt zum Startschuss an. So kam es, dass sich selbst am späten Mittag noch kurze Schlangen am Kassenhäuschen bildeten, während die Messe nach und nach immer voller statt leerer wurde.

Das Tor geht auf und die Angebote werden gescannt

Organisatorisch war es so unspektakulär wie in den vergangenen 13 Jahren. Es ist zur Gewohnheit geworden, dass die Organisatoren Susanne Hübner und Heinz Hölblinger einen unscheinbaren und unschlagbar guten Job machen und vom Aufbau bis zum Abbau seitens der Aussteller keine Wünsche offen bleiben.

Alles in allem verlief die Stippermesse dann so, wie man es aus den Vorjahren kennt und schätzt. Alte Bekannte trafen sich wieder, und nach kurzer Zeit wurde überall gefachsimpelt sowie die ersten Messeneuheiten teils kritisch, teils begeistert begutachtet.

Wie bereits in den Jahren zuvor konnte auch in diesem Jahr beobachtet werden, dass Dipps und Lockstoffe besonders gefragt waren, während die Nachfrage nach Futter insgesamt ein wenig nachgelassen hatte. Dennoch kam es auch 2015 zum gewohnten Anblick, dass Sackkarre auf Sackkarre Futter gen Parkplatz geschoben wurde, während Besucher um Besucher immer noch in die Halle strömte. Futterspezialist Top Secret hatte sich gut auf die Schnäppchensammler vorbereitet und bot Futter gleich Säckeweise, zu einem unheimlichen günstigen Preis, an.

Wir von Champions-Team waren natürlich auch unterwegs und haben uns auf die Suche nach den Highlights für die 2015er Saison gemacht.

Als erster Anlaufpunkt diente die Firma Fishing Tackle Max, die wieder in unglaublicher Stärke zur Messe angereist war. Egal, wohin das Auge fiel, sofort konnte ein kompetenter Gesprächspartner für alle Bereiche des Friedfischangelns erblickt werden.

Geballte Kompetenz bei FTMAX Besucher im Fachgespräch

Natürlich gab es auch einiges an neuen Produkten zu begutachten. Als Highlight präsentierte Mattias Weigang die neuen Betaine-Boilies und die Weichköder Sponge Baits, während Stipp-Ass Günther Horler seine Futterreihe erklärte.

Betaine Boilies- die poröse Ummantelung und ein Kern aus Betaine sollen die Fische verführen Günther Horler präsentierte seine umfangreiche Futterserie

Als ungewöhnlichste Entdeckung der Messe kann eindeutig die neue Tubertini Concept D Rolle (Testbericht bereits auf Champions-Team.de) bezeichnet werden, die mit ihren zwei Schnurfangbügeln für großes Aufsehen sorgte. Passend dazu konnte die neue Next Generation Parabolic Feeder live in Augenschein genommen werden.

Nur wenige Schritte weiter konnte die Firma Colmic wieder auf der Stippermesse gesichtet werden. Roberto Mazzasette hatte viele neue Produkte für die anstehende Saison mitgebracht und präsentierte diese am großen Stand. Besonders bei den Feeder- und Boloruten gab es einiges zu sehen. Die neue Methodfeederreihe Next Adventure ist nicht nur richtig schlank, sondern verfügt darüber hinaus über die notwendige weiche Aktion, um große Fische überlisten zu können. Richtig edel geht es bei den Black Queen Feederruten zu. Die Zeit des Feederangelns mit „Brandungsruten“ ist endgültig vorbei. Die Black Queen Ruten können gerade in Punkto dünnem Blankdurchmesser, geringem Gewicht und hochwertiger Verarbeitung komplett überzeugen. Mit ihrem straffen Blank und speziell eingekerbten Rutenringen –so kann selbst noch ein Schlagschnurknoten einer 0,32mm Schnur ohne Geräusch hindurchgleiten— handelt es sich, trotz der filigranen Anmutung, um echte Weitwurfspezialisten. Im Drill weisen diese Traumruten eine perfekt durchgehende Aktion auf, so dass kaum ein Fisch verloren gehen dürfte.

Ein absolutes Messehighlight - Die Colmic Black Queen Feederrutenserie

Die UVP liegt bei, auf den ersten Blick nicht gerade günstigen, 299€. Die Qualität und Beschaffenheit der Ruten weichen vom Massenmarkt aber dermaßen ab, dass jeder sich diese Profi-Ruten unbedingt ansehen sollte!

Aber nicht nur den Feederfreunden konnten Neuheiten geboten werden. Colmic war in Sachen Boloruten schon immer eine Referenz, was auch in diesem Jahr mit der Piuma super light und Fiume NX-Gen Fortsetzung findet.

Passend dazu bietet Colmic die „einzige Bolorolle“ der Welt an. Die Black Tiger 3500 ist optimal für die Boloangelei dimensioniert, so dass der Angler stets die Kontrolle über die Schnur behält.

Eine tolle Rolle zum sensationellen Preis - Die Colmic Black Tiger

Beim Preis erfolgte eine große Überraschung. Das gute Stück, mit dem Roberto sogar das IAM 2014 bestritt, kostet nur 49 Euro.

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter zum Stand von Evezet. Das Futter aus Holland findet bei uns zunehmend Anhänger, und viele Messebesucher kamen gezielt zum Stand, um ihre Vorräte für die neue Saison aufzufrischen.

Jedes Jahr größer und beliebter - EVEZET aus Holland

Besonders die neuen Sorten aus der The Complete Mix-Range fanden dabei großen Zuspruch. Wie der Name schon vermuten lässt, beinhalten diese Futtersorten alles, was ein Angler von einem guten Futter erwarten darf. Selbst Lockstoffe sind bereits enthalten. Tüte auf, anfeuchten und loslegen lautet die Devise!

Wasser dazu und das perfekte Futter ist komplett Evezet bietet Futter für jeden Einsatzzweck

Neben der umfangreichen Auswahl an Futter hatte Evezet in diesem Jahr die Firmen Trabucco (Vertrieb durch Evezet) und Guru mit zur Messe gebracht. Gerade die Traditionsmarke aus Italien dürfte noch vielen Anglern ein Begriff sein, und so war bereits auf der Messe ein großes Interesse an deren Produkten sichtbar. In Evezet dürfte Trabucco endlich einen zuverlässigen Partner gefunden haben, so dass die Marke mit Sicherheit wieder Einzug in den deutschen Stipperalltag erhalten und diesen bereichern wird.

Evezet brachte mit Guru einen Spezialisten im Bereich Methodfeedern mit nach Deutschland, der in England einen mehr als guten Ruf genießt. Das innovative X-Safe-System ist derzeit das einzige System, das trotz eines Gummizugpuffers als sicher bezeichnet werden kann. Fische können im Falle eines Schnurbruchs den Korb sofort loswerden.

Vielen Besuchern noch unbekannt präsentierte GURU viele innovative Produkte

Der Stand von HJG Drescher war wieder einmal etwas ganz besonderes. Die Dreschers –allen Voran Vater Heinz— sprühen einfach vor Begeisterung und haben immer eine tolle Geschichte parat.

Zu den Produkten selbst braucht man nicht mehr viel sagen. Fingen sie vor wenigen Jahren als Newcomer mit einer kleinen Produktion an, wird ihnen heute das Futter beinahe aus der Hand gerissen. Ehrlichkeit und stets gleiche, gute Qualität überzeugen manchmal einfach mehr als jede Werbekampagne!

Natürlich gab es auch ein paar Neuheiten, wie das D1 Futter und jede Menge Dipps zu entdecken.

Jochen Drescher mit dem neuen D1 von HJG Drescher Die Produktpalette wächst bei HJG Drescher so schnell wie die Fans der Futterschmiede

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Preston Innovations Stand, wo es hauptsächlich neues Zubehör und Bekleidung zu sehen gab.

im Zubehörbereich nach wie vor ganz vorne - Preston Innovations

Der neue leichte DF 12 Anzug bietet Schutz vor Wind und Wetter und soll sich zudem noch herrlich angenehm tragen lassen. Die Hardcase-Futterale vom Marktführer aus England waren schon immer qualitativ hochwertig und machen außerdem optisch einiges her. Das hat sich auch mit der neuen Taschen und Futteralen der Monster-Serie nicht geändert, so dass es im Endeffekt niemanden verblüffte, dass diese bei den Besuchern großen Anklang fanden.

Der Browning Stand war auch 2015 fester Anlaufpunkt vieler Besucher.

Besonders gefragt waren die Autogramme von Altmeister Bob Nudd, der sich zudem wieder einmal als perfekter Gesprächspartner rund ums Friedfischangeln in aller Welt erwies. Bei den neuen Produkten stach besonders die neue Sphere-Reihe hervor. Zwar konnte im Vorfeld schon einiges über die neuen Ruten gelesen werden, doch der erste Eindruck am Messestand war trotzdem einfach überwältigend. Die extrem schlanken Blanks begeistern vollständig, während die Beringung einfach alles toppt. Man musste schon mehrfach hinsehen, um die dünnen Ringeinlagen überhaupt wahrzunehmen. Die Blanks waren zudem extrem straff und steif abgestimmt, wiesen aber unter Belastung eine gutmütige Aktion auf. Der futuristische Rutengriff ist aufs Wesentliche reduziert worden und liegt perfekt in der Hand. Kurz gesagt: Browning ist mit der Sphere-Reihe wirklich etwas Einzigartiges gelungen. Wer Wert auf perfektes Gerät legt, wird 2015 kaum an den neuen Sphere-Ruten vorbeikommen!

Sicherlich die Feederrutenserie des Jahres - Die Browning Sphere

Der Kopfrutenstand war in diesem Jahr weit weniger gefragt als in den Vorjahren. Musste sonst lange angestanden werden, um potentielle Traumruten auf Herz und Nieren zu testen, konnte in diesem Jahr fast überall sofort Platz genommen werden.

Richtig schade war allerdings, dass längst nicht alle Hersteller die Gelegenheit ihre Ruten vorzustellen genutzt haben. Anders als in den Jahren zuvor klafften große Lücken im Rutenstand. Einige Händler –wer z.B. endlich mal eine Kopfrute von Maver live in die Hand nehmen wollte, guckte in die Röhre— waren gar nicht vertreten, andere brachten nur einen kleinen Teil ihrer Kopfruten mit zur Messe. Lang-Lang-Ruten waren gar nicht erst zu begutachten.

Des einen Leid, des anderen Freud. Der verhaltene Andrang sorgte dafür, dass die Gespräche mit den Repräsentanten umso ausführlicher ausfielen und jede Rute ohne Zeitdruck genau inspiziert werden konnte.

Merklich leerer was die Ruten und die Besucher betraf war es in diesem Jahr am Kopfrutenstand

Dabei kam es nicht selten zu erstaunlichen Reaktionen. Nicht immer wurde sofort klar, warum für vermeidlich vergleichbare Kopfruten teils extrem unterschiedliche Preise verlangt wurden. Genaues vergleichen war also angesagt. Nur so konnte am Ende des Tages jeder seinen persönlichen Favoriten finden.

Wir haben die einzigartige Möglichkeit genutzt und uns alle Ruten ganz genau angesehen.

Hier unsere persönlichen Stars der Kopfrutenallee.

Colmic:

Die italienische Marke ist längst eine feste Größe im Kopfrutenhandel und konnte schon viele Angler in ihren Bann ziehen. Das neue Topmodell 8033 dürfte in der Hinsicht keine Ausnahme bilden. Mit einem besonders schlanken Durchmesser und einer hohen Druckfestigkeit machte sie einfach einen guten Eindruck. Die Balance und Steifigkeit stimmen, nur der Preis von knapp 4000€ dürfte die meisten Angler abschrecken.

Machte bei guter Performance einen sehr stabilen Eindruck - Die Colmic 8033

Sensas:

Alte Ruten in neuem Gewand? Diese Fragen stellten sich viele beim Anblick der neuen Sensasruten. Zugegeben, wirklich neu wirkten diese im ersten Moment nicht, doch wurde das bestehende Programm tatsächlich noch eine Spur verbessert. Anders, als zuerst vermutet, bezieht sich der Zusatz Nanoflex nicht auf Nanopartikel, sondern auf eine neue Herstellungstechnik im Rutenbau. Durch den Einsatz eines neuen Harzes werden, bei gleichzeitiger Reduzierung der Harzmenge, selbst kleinste Hohlräume aufgefüllt. Die Ruten werden leichter und vor allem belastbarer sowie flexibler. Auch, wenn sich der Angler eher seltener für solche technischen Details interessiert, wurde schnell klar, dass die neuen Ruten einfach gelungen sind. Uns hat die neue 74xl Nanoflex besonders gut gefallen. Echte 13m lang und zudem angenehm leicht machte sie einen guten Eindruck.

Browning:

Während viele Firmen immer weiter dem Trend zu möglichst guten Allroundruten folgen, geht Browning ungewöhnliche Wege und scheint damit voll ins Schwarze getroffen zu haben. Die neuen CC Silverlite 10-12 und 10-08 sind kompromisslos auf die Silberfischangelei ausgelegt und trumpfen besonders in Punkto Leichtigkeit und Steifheit auf.

Wer dazu der Karpfenangelei ab und zu nachgeht und eventuell auch über die 13m Marke hinausgeht, wird von der neuen Z14 begeistert sein. Auf dem englischen Markt ist sie wie eine Bombe eingeschlagen, toppt sie doch in Längen bis zu 17m alles dagewesene. In 13m konnte sie auf der Messe nicht nur Bjarne Johansen vom Team Browning Dänemark begeistern, auch wir hätten sie am liebsten direkt mitgenommen!

Die Z14 von Browning begeisterte nicht nur Bjarne Johansen

Mosella:

Die Mosella Prestige Competition XT 2020 ist eine schlanke Rute, die außerdem noch einen sehr stabilen Eindruck macht. Mit knapp 12,70m kann sie als 13m Rute bezeichnet werden. Gemessen am Preis-Leistungs-Verhältnis ist sie eine wirklich gute Investition, auch wenn die Art und Weise des Sammelbestellvorgangs (Herstellung erst ab einer festen Zahl an Bestellungen) viele interessierte Kunden eher abschrecken dürfte. Mosella versucht mit dieser Rute wieder einen Fuss in den Kopfrutenmarkt zu bekommen, wobei das Gelingen sicherlich auch von der Lieferfähigkeit insbesondere auch bei Ersatzteilen abhängen wird.

Preston:

Wer aktuell über den Kauf einer neuen Kopfrute nachdenkt, aber nicht unbedingt preislich sofort ins Topfeld vorstoßen möchte, sollte sich die Preston Masterclass X7 genauer ansehen. Wir probierten die Rute ohne Kenntnis des Preises aus und waren anschließend sehr überrascht, wie viel Rute für gerade einmal 1300€ zu bekommen sind. Der Käufer erhält nicht nur eine 13m Rute samt Extension, sondern auch zusätzlich noch 3 fünfteilige Kits sowie ein fünfteiliges Cuppingkit!

Obwohl viele Ruten durchaus überzeugen konnten, waren es doch die ehrlichen und offenen Gespräche mit den jeweiligen Repräsentanten, die den Kopfrutenstand zum Highlight machten. Nicht jeder Topangler bevorzugt automatisch auch das Topmodell der jeweiligen Marke, sondern Punkte wie Stabilität und Einsatzbereich spielen nicht selten eine große Rolle. Wer den Ratschlag von Kevin Ebner (Sensas) befolgt und „ruhig mal eine Klasse tiefer zugreift“, fährt bestimmt auf lange Sicht nicht verkehrt!

Die Firma Verpa gab richtig Gas und präsentierte gleich mehrere neue und ungewöhnliche Produkte. Pellets mit Knoblauchgeschmack oder Futter mit Meeresfrüchten waren dabei nur auf den ersten Blick ungewöhnlich. Richtig abgedreht waren die Barbarian-Lockstoffe, die mit ausgefallenen Duftrichtungen, wie Salmiak, die Kunden überzeugen konnten.

Wieder mit vielen interessanten Produkten am Start - Geert Pakvis von der Firma Verpa/Barbarian Baits

Fischmehlfutter war auch bei Stipp-Profi Ralf Herdlitschke mehr als gefragt. Ralf hatte die neuen Sorten vom belgischen Futtergiganten van den Eynde mitgebracht, der seit Jahrzehnten für Qualität zum günstigen Preis bekannt ist. Wer sich hier genau umsah, konnte schnell feststellen, dass auch modernes Karpfenangeln nicht teuer sein muss. VdE bietet bewährte Qualität in einer großen Produktpalette zu einem konkurrenzlos günstigen Preis an.

Eine breite Produktpalette zum Method Feedern und angeln mit Pellets gibt es nun auch von van den Eynde

Matrix war auch 2015 mit einem der größten Stände auf der Stippermesse vertreten. Neue Feeder- und Boloruten, Rutenfutterale und unzählige Kleinteile weckten das Interesse der Besucher.

Richtig pfiffig wurde es, als Weltmeister Arjan Klop den neuen 3D-Beistelltisch samt Abdeckung präsentierte. Letztere lässt sich durch Drehen sehr flach verstauen und nimmt beim Transport kaum Platz ein.

Matrix Seitentischabdeckung- einfach, praktisch, clever... Arjan Klop zeigte, wie man den Wetterschutz fix auf Transportgröße bringt

Bereits im letzten Jahr wurde hinter hervorgehaltener Hand bekannt, dass Matrix an einer D36 Sitzkiepe tüftelt und versuchen wird Rives Monopol zu brechen. Auf der diesjährigen Messe war es dann soweit. Voller Stolz wurde die neue Sitzkiepe Super 36 präsentiert. Obwohl sie von den Ausmaßen her sehr breit ausgefallen ist, überrascht die Sitzkiepe mit einem unerwartet niedrigem Gewicht. Stabilität war vermutlich genau der Punkt, auf den bei der Konstruktion der neuen Kiepe Wert gelegt wurde. Die Profile des Fußpodestes sind ganze 6cm stark und beinhalten riesige Klemmbacken, die die Beine kraftvoll gegen Durchrutschen sichern. Nützliche Details, wie z.B. Gewindebuchsen unter der Beinabdeckung und volle Kompatibilität mit den Modulen anderer Matrix Sitzkiepen, werden mit Sicherheit dazu führen, dass die Super 36 für Wirbel im D36 Segment sorgen wird. Die UVP wird bei 699€ liegen und unterschreitet die 1000€ Grenze damit deutlich.

D36 jetzt auch bei Matrix

Neben den vielen etablierten Marken und Produkten gab es auch einige kleinere Händler auf der Messe. Hammers Posenbau zeigte beispielsweise, wie Posen handwerklich hergestellt werden.

Hammers Posenbau zeigte, wie man Posen herstellt Richtig schöne Posen wurden live gebaut

Bei Frank Mahlers Match-Tackle.de wurde deutlich, dass sich auch kleinere Online-Händler, sofern sie wie Frank durch guten Service und Top-Beratung glänzen, etablieren können. Auf Franks Messestand fühlte sich der Kunde gut aufgehoben und konnte bei einem netten Fachgespräch das passende Angelgerät zum fairen Preis finden.

Gute Produkte, top Beratung - Match-Tackle.de zum Anfassen

Zu guter Letzt waren wir von Champions-Team.de natürlich auch wieder mit einem Stand vor Ort. Wir haben uns sehr gefreut, dass unsere Anwesenheit von vielen Anglern genutzt wurde, um Fragen zu stellen und/oder über das Angeln ganz allgemein zu diskutieren. Dabei wurde gerade bei Kennern der Szene deutlich, dass sie sich, aufgrund der passiven Verbände und immer schärfer werdenden Gesetzeslage, Sorgen über die Zukunft des Stippangelns machen. Es herrschen erhebliche Zweifel, ob die existierenden Verbände (DAFV und DSAV) gewillt oder in der Lage sind, sich für uns Friedfischangler stark zu machen und für unser Hobby einzusetzen.

Als gegen 16 Uhr die Messepforten geschlossen wurden, packten auch wir langsam ein und ließen den Tag Revue passieren. Tolle Präsentationen, viele spannende Gespräche und die Möglichkeit ,dass eine oder andere Schnäppchen zu ergattern, machten die Stippermesse wieder einmal zum Messehighlight des Jahres.

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