Vier-Länder-Fischen der Jugend

  • von Fabian Gesierich
  • 18. März 2020 um 08:00
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Die kleinen Dinge des Lebens...
Gedanken zum Vier-Länder-Fischen der Jugend in Belgien

'...soll ich mein Auto wirklich ausräumen?' Mein Kleinwagen, auch Futterschleuder auf vier Rädern genannt, steht schräg geparkt in meiner Hofeinfahrt, die Tür meiner fast aus den Angeln platzenden Tackelgarage ist sperrangelweit geöffnet und vor meinem Hauseingang thront ein Berg von durchnässten, nach 20Kg Fisch duftenden Kescherköpfen und Setzkeschern samt Taschen. ‚Eigentlich lohnt sich das nicht...‘, murmle ich vor mich hin, während meine Gedanken immer noch um die Durchgänge der Kadersichtung der Erwachsenen kreisen. Kaum aus dem Havelland zurückgekehrt, stehen schon die nächsten Events vor der Tür. In knapp zehn Tagen soll es zum Vier-Länder-Fischen der Jugendlichen nach Belgien gehen und davor steht noch ein kleines Hegefischen in meiner Heimat an, das in unserer Community inzwischen eine Art Kultstatus erreicht hat. Viel Zeit bleibt mir nicht, aber auch wenn die Uhr schon tickt, gilt es natürlich jede kostbare Sekunde für die Vorbereitung zu nutzen. Also wandern meine Taschen mit den Hakenboxen, den Kleinteilen und den Montageutensilien schön brav zurück in meinen Angelkeller. Zumindest mein Futteral und die Kiepe können bleiben, wo sie sich zuhause fühlen; alles andere kommt auf den Basteltisch.

Bastelstunde? – Angeln beginnt daheim im Keller...

Ausgebreitet liegen Bleispender, Schnurrollen, Wickelbrettchen, Posengummis und natürlich jede Menge an Schwimmern vor mir. Der voll beladene Tisch ist der pulsierende Herzschlag meines Angelkellers; inzwischen ist er zu einem kleinen Mittelpunkt meines Lebens geworden. Gesäumt wird das Tacklechaos in seiner Mitte von diversen Werkzeugen. Pinzetten, Scheren und Bastelzangen liegen griffbereit neben mir. Doch bevor es losgeht, heißt es zunächst aufräumen, ordnen und sortieren. Zwar ist Ordnung nicht das halbe Leben, aber doch der Beginn einer erfolgreichen Angelsession. Denn nur wer den Überblick im Tackleraum behält, verliert ihn auch am Ufer nicht.

Auch wenn ich nur spärliche Infos über den Kanal bei Brüssel habe, so muss ich mein ‚Terminal Tackle‘, wie es in England so schön heißt, auf die belgischen Schuppenträger einstellen. Man trug mir zu, dass die Rotaugen dort die feinen Posen der Mückenantennen nur sehr zögerlich und vorsichtig unter die Oberfläche des schwach strömenden, glasklaren Kanalabschnitts ziehen. Spitzes Beißverhalten gibt es zwar auch in meiner Heimat, doch sind unsere Gewässer in der Regel angetrübt. Ich kann mich kaum an einen Angeltag erinnern, an dem ich kleinere Haken als 20er und dünnere Schnüre als 0,12er verwendet habe. In Belgien ticken die Uhren jedoch anders...

Also setze ich ultrasensible Bahnen für meine vorsichtig beißenden, belgischen Kanalrotaugen auf. Je vier Sätze bestücke ich mit 0,10er Hauptschnur und Stahl-Stahl-Posen; daneben zwirble ich noch vier Sätze mit Glasfaserantennen. Jeweils zwei davon binde ich mit Bissbleien der Größe No. 11; die anderen zieren No. 12er Dropper für besonders diffizile anglerische Momente. Ich blicke auf mein Werk, das ausgebreitet vor mir liegt: Kanalromantik pur!

‚Ab in die Drogerie‘, schreib ich auf meine To-Do-Liste! ‚Mein Labello ist alle…‘ Schnell noch holte ich mir aus dem hiesigen Kramerladen eine Packung Lippenfett, um den feinen Antennen im Laufe der Session bei Bedarf etwas mehr an Auftrieb verleihen zu können. Dass Fett schwimmt, weiß jeder Stahl-Stahl-Angler nur allzu gut. Zu guter Letzt bestücke ich meine Hakenbox noch mit Fluocarbonvorfächern, falls die 0,08er und 0,06er Vorfächer zu grob sein sollte. Ab ins Auto damit und los kann es gehen!

Die Reise ins Unbekannte geht los!

Natürlich war ich hochmotiviert, als ich Mittwochabend mein Tackelbox auf Kurs bringe. Die letzten beiden Events liefen wirklich nicht schlecht für mich; gute Sessions mit hohen Stückzahlen stimmen natürlich euphorisch und mein Stippstil stellt sich allmählich als erfolgsversprechend heraus. Langsam zahlt sich die Sorgfalt, Mühe und v.a. die viele Zeit, die ich im Keller mit Tacklepflege verbringe, richtig aus; Zumindest kann ich auf eine ‚straighte‘ Staison zurückblicken, die mich positiv in die Zukunft blicken lässt. Doch als ich mich auf den Weg mache, 780 Kilometer und noch der ein oder andere Coffe-to-Go diverser Autobahnraststätten vor mir stehen, kann ich es noch nicht ahnen, dass mich am Ufer Momente der Ratlosigkeit erwarten werden. Im Rückblick auf das Abenteuer Belgien muss ich ehrlich zugeben, dass der sprichwörtliche Knick im Genick auf der Heimfahrt tief saß.

Inzwischen sehe ich auf das Abenteuer Belgien jedoch etwas gelassener zurück, weil ich aus den Sessions dort lehrreiche Erkenntnisse ziehen konnte. Wahrscheinlich zählte die Erfahrung zu den eher schmerzlichen, aber nichtsdestotrotz wichtigen Lektionen, die man als Angler einfach am eigenen Leib spüren muss, um weiter nach vorne zu kommen. Freilich habe ich mir mehr erhofft; doch das aus dem Fußballerlatein übernommene Lehnwort ‚vor dem Stippen ist nach dem Stippen‘ ist oft wichtiger als individuelle Siege, vollgefüllte Kescher oder glorreiche Mannschaftserfolge. Meine Faszination für das Matchangeln nährt sich in erster Linie von meinen persönlichen Lernerfolgen, und letztendlich verbuche ich jeden, auch noch so kleinen Erkenntnisgewinn als Fortschritt. Durchgänge sind erst dann verloren, wenn man nichts daraus lernt, oder, wie einer meiner Kameraden mit einem halbzynischen Schmunzeln zu sagen pflegt: Hintere Platzierungen sind die harte Didaktik des modernen Hegefischens.

Der Kanal liegt vor mir...

Ich setze den Blinker und biege rechts ab. Da erblicke ich auch schon den Kanal, wie er kerzengerade auf eine Kulisse aus Hochhausfassaden hinzuläuft. Der Großstadtlärm ertönt noch dumpf in etwas Ferne; ich erkenne einen Baukran, der sich vor dem bereits ergrauten Horizont abzeichnet.

Die schönste Gegend ist es nicht gerade, aber Stippen am Rande einer europäischen Hauptstadt übt auf mich dennoch einen gewissen Reiz aus. Es ist wahrscheinlich der Kontrast zu den teils noch in unberührter Natur liegenden Gewässern meiner Heimat, den ich spannend und aufregend empfinde. Metropolenfeeling am Kanalufer ist mal was anderes als die Wälder und Wiesen meiner Heimat. Ich tauche in die neue Welt ein und genieße es, mein Tackle die Böschung hinabzutragen; Carry All, Kiepe und Futteral sicher geschultert, den Futtereimer in der Linken und die Montagenbox in der Rechten, so geht es den steilen Abhang hinunter. Während ich meinen Platz systematisch aufbaue, lasse ich meine Augen über das Wasser schweifen. Das Spielfeld liegt vor mir; alles ist offen...

80m breit ist der Kanal, wobei immer wieder Windböen auf die Oberfläche peitschen. ‚Oje, feines Rotaugenangeln und Seitenwind... Die Kopfrute ruhig zu halten und den Köder sauber zu präsentieren, wird wohl ein Kraftakt werden!‘ Mental stelle ich mich schon auf schwierige Verhältnisse ein und ziehe nach und nach die Sternschrauben meiner Anbauteile fest.

Beistelltische, Futterwannenhalter und Kitablage stehen; Ich bin gespannt, wie es unter Wasser aussieht. Ich öffne meine Kiepe, bestücke meinen Haken mit einem Lotblei und mache mich an die Arbeit. Sechs Meter vom Ufer entfernt erahne ich eine Kante. Stück für Stück schiebe ich die Stange hinaus und taste den Boden ab, bis ich die erlaubte 11,5m-Angelbegrenzung erreiche. Schnell wird klar, dass der Kanal nach der Uferböschung einen fast ebenen Untergrund und eine durchschnittliche Tiefe zwischen zwei und zweieinhalb Metern besitzt. Große Tiefenunterschiede gibt es auf den Angelspotts kaum.

Die ersten Erkenntnisse im Training

Das Training lief gar nicht schlecht für mich; zumindest das kann ich im Rückblick positiv feststellen. Mein Setzkescher füllte sich allmählich, auch wenn sich nur sehr wenig Fisch auf der Strecke eingestellt hat. Hauptsächlich galt es, die Rotaugen fein zu beangeln und dabei gleichzeitig einen der bulligen Bonusbrachsen zu überlisten. Einige der silbernen Rüssler konnte ich zum Anbiss überreden, wobei sich in der Donnerstagsession eine feine 0,8g-Montage als besonders erfolgsversprechend herausstellte. Eine Dreipunkt-Montage ließ den Köder langsam zu Grund sinken und erregte das Misstrauen der argwöhnischen Fische nicht unnötig. Ich befestigte das Hauptbulk der Montage ungefähr 70cm von der Schlaufe entfernt, so dass der Haken ein natürliches Spiel am Gewässergrund hat. Andernfalls hätten die gründelnden Brachsen den mit Mücken bestückten Haken am 0,08er Vorfach nicht aufgeschlürft. Die kleinen, aber feinen Dinge bestimmen an diesem Kanal den Ton.

Gefüttert habe ich dementsprechend vorsichtig. Die Mannschaft entschied sich vor den Durchgängen geschlossen dafür, taktisch-defensiv ans Werk zu gehen; in den Innensektoren sollte weniger Material gesetzt werden als in den Außenbereichen der 40 Angler umfassenden Strecke. Wir entschieden uns für ein Gemisch aus je 50 Prozent Erde und Futter. Die 50/50-Mischung sollte unterschiedlich stark abgebunden werden, so dass sich nach und nach Partikel und Köder aus den Ballen lösten und man nur spärlich nachlegen musste. Auf Nachfüttern verzichteten wir so gut es ging, um keinen Trubel am Gewässergrund zu verursachen. Zum Start warfen wir einige Bälle mit wenigen Mücken, um einen Teppich zu erzeugen. Ins Zentrum cuppten wir mit Caster und Mücken gespickte Bälle, deren Auflöseverhalten wir mit grauem Lehm drosselten.

Die Durchgänge

Samstag morgen; der Duft frischer Mücken holt mich aus den Federn. Für manche Zeitgenossen des Hegesports ist dieser Geruch am Wochenende wohltuender als frisch gebrühter Kaffee, vermittelt er doch ein vertrautes Gefühl: es ist soweit, ein Match steht vor der Tür!

Trotz einer gewissen Routine begleitet mich der Nervenkitzel auf dem Weg zur Strecke. Schnell montiere ich das Transportsystem an meine Plattform, sattle mein Tackle und ab geht’s zum Treffpunkt. Wie gespannt warte ich auf die Auslosung, in der Hoffnung, dass mir Fortuna in die Karten spielt und gute Ausgangsbedingungen mit auf den Weg gibt.

...Tja, leider daneben. Ich muss heute an einem der unbegehrten Innenplätzen des Außensektors platznehmen. Ich schlucke meinen Ärger runter und sehe die Sache von der positiven Seite. Stippen ist ein Mannschaftssport, so dass ich auch an einem vermeintlich schlechten Platz etwas für meine Jungs tun kann. Vielleicht gewinne ich heute die eine oder andere Erkenntnis, die mir im zweiten Durchgang einen entscheidenden Vorteil verschafft. Auch wenn mich mein Los meilenweit von einem Sektorensieg entfernt platziert hat, werde ich natürlich alles geben.

Zehn vor Zehn! Das erste Signal ertönt; Füttern ist angesagt. Langsam legt sich auch die innere Anspannung und ich wechsle in den Wettkampfmodus. Ich überprüfe nochmals meine Futterbälle, bevor nach und nach zwölf große Bälle des Erde/Futter-Gemisches in den Kanal befördert werden. Punktlandung! Die Teppichfütterung sitzt; jeder Ball landete zielgenau unter der Rutenspitze. Wie herrlich sich das Bombardement von ins Wasser plumpsenden Futterbällen doch anhört. Jeder Stipper kennt und liebt dieses Geräusch… Nun baue ich ein Zentrum auf. Ich lade das Cup und schiebe es mit vier oder fünf gekonnten Bewegungen in Richtung Futterzone. Die Rute wird kurz gedreht, und nach einem kleinen Klapps auf das Handteil erreichen auch die mit vielen Mücken und Caster gespickten Köderbälle ihr Ziel. Acht Mal wiederhole ich den Vorgang, dann kehrt Ruhe ein.

Ein schrilles Geräusch unterbricht die Stille am Kanal. Das zweite Signal ertönt; es geht los!.Ich setze meine Montage ein und warte, bis sich der Kanal beruhigt. Die Posenspitze taucht unter, ein Anhieb folgt und der Gummi schießt aus der Spitze. Das erste handlange Rotauge ist verhaftet. Doch wie komme ich nun an die Bonusfische? Ratlosigkeit stellt sich ein. Zu ihr gesellt sich allmählich Ernüchterung, als ich bei meinen Nebenmännern lange Gummis und krumme Ruten sehe. Meine Antenne will einfach nicht untergehen. Die silbernen Rüssler meiden meinen Futterplatz. In den vier Stunden des Durchgangs ist es mir nicht gelungen, Brassen in einer solchen Stückzahl zu fangen, dass es für einen vorderen Platz im Sektor gereicht hätte.

So musste ich mich mit der Platzziffer Drei im Vier-Mann-Sektor zufrieden geben. Mein Fang erbrachte lediglich 9680g, wobei ich die beiden Kopfplätze mit 16 Kg und 30 Kg an mir vorbeiziehen sehe. Dass ich immerhin 10Kg aus dem Kanal hieven konnte und einen spannenden Angeltag hatte, realisiere ich in den Momenten nach dem Wiegen nicht. ‚Es lag sicherlich an den Endplätzen, morgen wird es anders‘. Meine Gedanken kreisen und ich lege beim Zusammenpacken bereits die Taktik für den nächsten Tag zurecht.

Ein neuer Tag, ein neues Los. Beim zweiten Durchgang darf ich in der Mitte des Sektors Platz nehmen. ‚Was für ein Glück…‘ Wenn ich ehrlich bin, angle ich am liebsten in den Mittelsektoren. Dort sind die Bedingungen fairer als in den Außenbereichen der Strecke, auch wenn es weniger Fisch zu fangen gibt. Natürlich trete ich deshalb bei der Startfütterung auf die Bremse und reduziere den Köderanteil. Nach dem Futtersignal flogen für den Teppich nur acht Bälle in die Fluten; sechs weitere folgten mit dem Cup.

Schnell macht die Info die Runde, dass sich mein Abschnitt um das Rotauge dreht. Und in der Tat ging es auch gut los für mich. Ich führe die Pose filigran über die Oberfläche, spiele etwas mit dem Köder und werde mit einem scheuen Biss belohnt. Der feine Gummi arbeitet wie ein Uhrwerk; der Mückenhaken hält! So muss das sein...

Wenn ich jetzt zurückblicke, muss ich schmunzeln. Ich konnte noch nicht ahnen, was noch geschehen sollte. In der ersten Stunde war der Kanal durchaus dankbar. Man musste nur Sorgfalt bei der der Beköderung des Hakens walten lassen, dann ließen die Rotgeflossten die Montage schon abtauchen. Doch ab Stunde Zwei brach die Strecke zusammen und es entbrannte ein erbitterter Kampf um jeden Fisch. Zwei, drei Rotaugen ließen sich überlisten, dann stellten die Flossenträger ihr Beißverhalten um und bissen nur, wenn man den Führungsstil im entscheidenden Moment änderte. Natürlich brachte Nachfüttern nichts. Nur von Zeit zu Zeit legten wir geklebte Mücken nach. Wer hierbei Gefühl und das richtige Händchen bewies, wurde mit einem scheuen Zupfer an der fein ausgebleiten Kanalmontage belohnt.

Nach vier Stunden erlöst mich die Sirene aus dieser Farce. Ich schüttle mich ab, wickle die Montagen auf und versuche mit dem Gefühl klarzukommen, dass es heute nicht ideal für mich gelaufen ist. In etwas Entfernung sehe ich schon das Wiegeteam kommen. Es platziert das Dreibein vor meinem Platz; Ich hieve meinen Kescher über die Böschung hoch und rufe selbstironisch ‚maybe a kilo…‘! Die Waage bestätigt meine Befürchtungen schwarz auf weiß. Meine 30 Rotaugen reichen gerade mal für 1150g. Mehr gibt mein Keschernetz nicht her. Der Sektor wurde von einem französischen Angler mit 3,8 Kg deutlich gewonnen, der den Kanal und diese Angelei – und das muss ich neidlos zugeben – besser verstanden hat als ich.

Fazit

Frankreich hat den Ländertreff verdient gewonnen! Gut gemacht, Jungs, klasse Leistung: Ganz ehrlich! Ich gebe mich tapfer geschlagen, doch in meinem Kopf rattert es natürlich: ‚Woran hat es gelegen? Was hab ich falsch gemacht? Was kann ich daraus lernen?‘ Diese Fragen sollten mich auf der gesamten Heimfahrt begleiten. Ich glaube, es lag an meiner Startfütterung. Vielleicht habe ich zu viele Köder gefüttert; vielleicht war mein Teppich einfach zu groß.

Rückblickend muss ich bemerken, dass es eigentlich nur Kleinigkeiten waren, die den Unterschied ausmachten. Stippen ist letztendlich ein filigranes Kunstgeschick, bei dem Gespür, Timing und der persönliche Instinkt über Sieg oder Niederlage entscheiden. Auch wenn man zu einem großen Teil das Lehrbuch befolgt, so haben jene Stipper immer die Nase vorn, die für das Gewässer ein Gespür besitzen. Nordfrankreich ist sicherlich ein Synonym für feine Kanalangelei, die ich in meinen Breitengraden nur schwer trainieren kann. Es ist von daher klar, dass die Franzosen diese Art der Angelei im Blut haben. Das Schöne an einer solchen Veranstaltung wie dem Vier-Länder-Angeln ist, dass ich mit anderen Nationen ins Gespräch komme und ihnen über die Schulter blicken kann. Nur so kann mein persönliches Repertoire und mein Erfahrungsschatz wachsen.

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